Eine Nachricht, die mich traurig macht. Frank Herdemerten war sicherlich die Person, die mich in den ersten zehn Jahren meiner Theaterarbeit am meisten geprägt hat.

In der Nachahmung seiner stilbildenden Ansätze des Rollensplittings und des multifunktionalen Requisits und der dann konsequenten Auseinandersetzung mit diesen fand ich meinen eigenen Weg, auf dem er mich auch in den folgenden Jahren immer begleitete. Immer wenn es ihm möglich war, besuchte er unsere Aufführungen und kommentierte sie. Heute favorisiere ich einen anderen Ansatz, betone stärker das individuelle Spiel der Jugendlichen, beachte aber nach wie vor seine richtungsweisenden Ausführungen zur Rolle eines Spielleiters einer Schülertheatergruppe.

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Allgemein


Eigenproduktion in Kooperation mit dem Komponisten Peter Gahn

Jeder Ort in der Stadt hat seinen eigenes Klangbild, wie er klingt, was in ihm klingt, wie etwas in ihm klingt und wie er zum Klingen gebracht werden kann. An öffentlichen Orten gibt es eine Vielzahl von Klängen, akustischen oder auch nicht akustischen Rhythmen und Bewegungen von Menschen, Verkehrsmitteln und anderen beweglichen und stationären Maschinen, sowie optischen und akustischen Signalen. Mit dieser Klang- und Rhythmuswelt laden die Orte zu einem bestimmten Verhalten ein, zu verweilen oder sich z.B. auf bestimmte Art und Weise zu bewegen. Am spannendsten sind die Orte, die wir für uns erobern, in denen wir eine eigene Klangwelt entdecken und uns ganz individuell, nicht wie unbedingt vorgesehen, verhalten.

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Literaturkurs Q1


IMPULZ

Eigenproduktion, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Q1-Q2

Die Produktion des diesjährigen Q2-Projektkurses Theater trägt den Titel IMPULZ und erzählt von jungen Menschen, die ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt haben. Die Inszenierung nähert sich behutsam einem Thema, das viele erschreckt und Unverständnis hervorruft, bleibt bewusst fragmentarisch, zeigt, berichtet, will nicht erklären. – Angeregt wurde die Arbeit durch den schrecklichen Selbstmord zweier 18-jähriger Frauen in Düsseldorf im letzten Frühsommer.

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Projektkurs Theater Q1/Q2


Eigenproduktion, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6

Irgendwo in der Einsamkeit wartet eine Gruppe Sechstklässer darauf, endlich abgeholt zu werden – aber was passiert, wenn niemand kommt und es langsam dunkel wird? Was passiert, wenn die Angst vor der Nacht und dem Gedanken, nicht mehr gefunden zu werden, zu groß wird? …weiter

Angst Eigenproduktion Leichen im Keller


Ingrimm

Eigenproduktion, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF – Q2/13

Die diesjährige Oberstufenproduktion begibt sich in die fremdartig-vertraute Welt der Grimmschen Märchen. Auf den ersten Blick erscheinen uns die Märchenfiguren sehr fremd, in ihren Werten und ihrer Zeichnung unverständlich, dann aber wieder sehr nah, als Menschen, die uns jeden Tag in der Bahn begegnen, als Verkörperung von Welten, die unsere Zeit charakterisieren. Märchen als Code für die Analyse der Gegenwart? Das war der Ausgangspunkt bei der Arbeit an den Märchen der Brüder Grimm.

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Armut Eigenproduktion Freiheit Freundschaft Ingrimm Liebe Suche nach Glück Wut