in Anlehnung an die Theaterfassung von Suzanne van Lohuizen, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8-9

Wer ist Che? Wer ist das, den die Menschen als großen Helden verehren, der sich aber um mich, seine Tochter Hildita, um „seine kleine Sonne“, wie er mich oft genannt hat, nicht wirklich gekümmert hat. Ich habe mich auf die Suche gemacht: nach einer Zeit, die mir den Vater geraubt und einen Helden, mit dem ich nichts anzufangen weiß, zurückgegeben hat.

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nach „Kasimir und Karoline“ von Ödön von Horváth, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11-13

In seinen „Szenen von Liebe, Lust und Leid, und unserer schweren Zeit“ von 1931/32 zeigt Horváth seine Figuren auf der Suche nach ihrem persönlichen (kleinen) Lebensglück, gefangen in Klischees und Kalenderspruch-Weisheiten, und unfähig, ihren wahren Gefühlen Ausdruck zu geben.

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in Anlehnung an die Prosafassung des Nibelungenliedes von Franz Fühmann (1971), Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10-13

Mit dem Nibelungenlied erzählen wir eine Geschichte der Maßlosigkeit: des maßlosen Begehrens, der maßlosen Wut, der maßlosen Selbstüberhebung.

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nach Friedrich Hebbel, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11-13

Eine junge Frau zwischen zwei Männern – ein beliebter Komödienstoff. Wenn diese Männer aber der Vater der jungen Frau und der Vater ihres ungeborenen Kindes sind, beginnt ein Trauerspiel: Klara will ihrem harten und selbstgerechten Vater eine gute Tochter sein. Da kann es nicht angehen, dass sie ein uneheliches Kind zur Welt bringt. Also bemüht sie sich, den kalten Ehrgeizling Leonhardt als Vater in die Pflicht zu nehmen. Am Ende steht sie allein da.

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von Maurice Maeterlinck, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9

Der Holzfällerjunge Tyltyl und seine Schwester Mytyl erhalten am Weihnachtsabend Besuch von einer Fee. Sie bittet die Kinder, sich auf die Suche nach dem blauen Vogel des Glücks zu machen, denn ihre Tochter ist sehr krank und sehnt sich danach, glücklich zu sein. Die beiden Kinder machen sich auf die lange Reise, den blauen Vogel zu finden und tauchen ein in eine Welt, die fern ihrer bisherigen Umgebung ist. Mithilfe eines Zauberdiamanten, den ihnen die Fee mit auf die Reise gegeben hat, sind sie in der Lage, die Seelen der Dinge zu sehen: die des Feuers, des Brotes, des Lichts oder die ihrer Katze Tylette und ihres Hundes Tylo. Gemeinsam mit diesen Kameraden erleben die Kinder einige skurrile Abenteuer.

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nach Heinrich von Kleist, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11-13

Liebe auf den ersten Blick. Unerschütterlich. Unbeirrbar. Bedingungslos. – Kleists „Penthesilea“ erzählt von einer maßlosen Leidenschaft zweier Liebender aus einander fremden Welten, die zu Mord und Tod führt, im vollen Bewusstsein der irrationalen Gewalt ihrer Gefühle. Erst die Übertretung der jeweiligen Staatsordnungen und gesellschaftlichen Regeln erlaubt beiden Helden für einen Moment, ihren Gefühlen zu folgen, um den Preis des gegenseitigen Verlöschens.

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Witold Gombrowicz, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11-13

Was veranlasst einen jungen und attraktiven Prinzen, ein unscheinbares, schweigsames und unbeholfenes Mädchen heiraten zu wollen? Liebe? Nein. Er will provozieren, ausbrechen, nicht mehr funktionieren. Die Eltern sind entsetzt, beugen sich aber seiner Entscheidung, um einen Skandal am Hof abzuwenden. Seine Provokation kaschieren sie als Geste des edelmütigen Herzens und hoffen, dass die Schikane nur eine vorübergehende Laune bleibt und alles wieder so wird, wie es war. Doch die bloße Anwesenheit Yvonnes löst erhebliche Irritationen aus und bringt das System ins Wanken.

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Johann Nepomuk Nestroy, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10-13

„Der Talisman“ ist eine Parodie auf nichts weniger als das Schicksal: Das Glück hängt von so lächerlichen Zufälligkeiten wie der Haarfarbe ab, vom Schein einer Perücke, nicht vom Sein eines Menschen.

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